Ministerium

fuer Bildung und Wissenschaft

des Landes Schleswig-Holstein

 

Herrn

Dr. Uwe Schleiff

Postfach 1934

38289 Wolfenbuettel

 

24.03.2014

Habilitationsarbeit ‚Salztoleranz von Kulturpflanzen unter besonderer Beruecksichti-gung des Salzgehalte des wurzelnahen Bodens’

Sehr geehrter Herr Dr. Schleiff,

fuer Ihr Schreiben zum Habilitationsverfahren dankt Ihnen Frau Ministerin Wende und hat mich gebeten, Ihnen zu antworten.

Den Bereich von Studium und Hochschulpruefungen, zu denen auch die Habilitation gehoert, nimmt die Hochschule als Selbstverwaltungsangelegenheit wahr. Das Ministerium fuer Bildung und Wissenschaft ueberprueft in diesem Zusammenhang, ob die Hochschulen das geltende Recht eingehalten haben. Eine Ueberpruefung der fachlichen Inhalte ist damit nicht verbunden.

Aus Sicht des Ministeriums haben ssich keine Anhaltspunkte fuer ein Fehlverhalten der Christian-Albrecht-Universitaet zu Kiel ergeben. Die Entscheidung ueber Ihr Habilitations-verfahren ist nach den damals geltenden Rechtsvorschriften zu bewerten. Wie die Kommission zur Untersuchung von Vorwuerfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens festgestellt hat, ist die Entscheidung ueber die Ablehnung Ihrer Habilitation im Rahmen der damaligen Habilitationsordnung ordnungsgemaess getroffen worden. Die Korrespondenz, die Gutachten und die Sitzungsprotokolle haben der Kommission zur Untersuchung von Vorwuerfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens bei der Beurteilung vorgelegen. Dass an der Begutachtung der Habilitation ggf. fachfremde Gutachter beteiligt waren, entsprach der damals geltenden Habilitationsordnung. Die Einbeziehung von Gutachtern anderer Hochschulen oder Fakultaeten ist auch heutzutage ueblich.

Ich bedaure, dass ich vor diesem Hintergrund keine Moeglichkeit sehe, das Habilitationsverfahren erneut aufzunehmen.

Mit freundlichen Gruessen

Unterschrift

Ute Janus